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Osteochondrose

Die Osteochondrose oder Osteochondrosis intervertebralis ist eine Verschleißerkrankung der Wirbelsäule. Betroffen sind der Knochen der Wirbelkörper und der Knorpel der Bandscheiben. Es bilden sich Ausziehungen an den Wirbeln. Die Bandscheiben verändern ihre Elastizität und Form. Die hiermit einhergehende Höhenminderung der Zwischenwirbelräume führt zu einem Verschleiß der Wirbelbogengelenke (Spondylarthrose).

Therapie

Bei akuten Beschwerden wird zunächst symptomatisch behandelt. Hier kommt physikalische Therapie (zum Beispiel Stufenbettlagerung, Wärme, Massagen, Streckbehandlung, Reizstrom) zur Anwendung. Unterstützt werden kann mit Medikamenten wie Schmerzmitteln (Analgetika), entzündungshemmenden Medikamenten, Muskel entspannenden Medikamenten. Nur in Ausnahmefällen sind Hilfsmittel wie stabilisierende Mieder indiziert.

Im Sinne der Prophylaxe sinnvoller ist eine aktive Stabilisierung der betroffenen Region durch ein Auftrainieren der Muskulatur. Das ist durch geeigneten Sport zu erreichen.

Am sinnvollsten und Voraussetzung für anhaltende Wirkung aller therapeutischen Bemühungen ist, Überlastungen der Wirbelsäule zu unterlassen. Das bedeutet in sehr vielen Fällen in erster Linie Gewichtsreduktion.

© 2015 | Dr. med. Joachim Schier + Arndt Lehnen

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