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Arthrose

Als Arthrose wird ein Gelenkverschleiß bezeichnet, der entweder vorzeitig das altersübliche Maß übersteigt oder aber altersbedingt auftritt. Die Ursache ist letztlich ein Ungleichgewicht zwischen Belastung und Regenerationsfähigkeit des Gelenkknorpels.

Die Gründe können u.a. sein:

  • ein Übermaß an Belastung (Sport, Beruf, erhöhtes Körpergewicht)
  • angeborene oder verletzungsbedingte Fehlstellungen der Gelenke
  • minderwertige Knorpelqualität
  • Gelenkschäden nach Unfällen
  • chronische Entzündungen

Grundsätzlich verfolgt die Therapie der Arthrose zwei Ziele, nämlich Schmerzfreiheit unter üblicher Belastung und die Verhinderung mechanischer Einschränkungen oder Veränderungen eines Gelenkes.

In der Mehrzahl der Fälle wird eine Therapie erst begonnen, wenn die Arthrose bereits merklich schmerzt und eine deutliche Gelenkveränderung bewirkt hat. Gerade bei jüngeren Patienten steht heute aber auch die Vorbeugung der Arthrose und ihrer Folgen immer mehr im Vordergrund.

Zur Behandlung können wir Ihnen je nach Lokalisation und Ausmaß der Arthrose unterschiedliche an Ihren individuellen Bedürfnissen ausgerichtete konservative und wenn notwendig auch operative Maßnahmen anbieten.

Allgemeine Maßnahmen

Hierunter fallen Physiotherapie (Mobilisierung, Muskelkräftigung, Dehngymnastik und Koordinationsschulung), Wärme- Wasser- und Eisbehandlungen, Elektrotherapie, Hilfsmittel wie Pufferabsätze, Keilkissen, Sitzerhöhungen, Entlastungsorthesen und Bandagen, evtl. ein Gehstock beziehungsweise Unterarmgehstützen oder ein Gehwagen.

Wichtig ist auch eine umfassende Aufklärung des Patienten über die Erkrankung, deren natürlichen Verlauf und dessen therapeutische Beeinflussbarkeit. Der Patient muss die Maßnahmen durch eine Änderung des Verhaltens im Alltag, der körperlichen Belastung in Beruf und Sport, Reduzierung von Bewegungsmangel und Körpergewicht sowie durch Training (insbesondere auch Eigenübungen) unterstützen.

Medikamente

Medikamente werden zur Schmerzreduktion und zur Reduzierung der Entzündung eingesetzt. Hierzu werden entzündungshemmende Substanzen (Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Kortison (nur lokal) und die therapeutische Lokalanästhesie eingesetzt.

© 2015 | Dr. med. Joachim Schier + Arndt Lehnen

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