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Hammer-/Krallenzehen

Anlagebedingte oder erworbene Störungen des Muskelgleichgewichts verursachen verschiedenartige Fehlstellungen der kleinen Zehen, die unter dem Begriff "Hammerzehen" allgemein bekannt sind. Diese Bezeichnung wird jedoch der Komplexität und dem Korrekturbedarf der Funktionsstörung nicht gerecht.

Man spricht von "sagittalen Deformitäten", wenn von der Seite gesehen eine Fehlstellung der Kleinzehe im Mittel- und/oder Endgelenk besteht, wobei diese Fehlstellung beweglich oder eingesteift sein kann.

Kommt zusätzlich, verursacht durch eine Instabilität, von oben gesehen eine Fehlstellung im Grundgelenk hinzu, bezeichnet man dies als "transversale Deformität".

Diese Unterscheidung ist für die operative Therapie entscheidend.

Durch den Druck des Knochens unter der Haut und auch durch Reiben des Schuhwerks kommt es zur Ausbildung von schmerzhaften Hornhautschwielen, bisweilen auch unter dem Mittelfußknochenköpfchen.

Zehenfehlstellungen sind sehr häufig mit Senk-Spreiz-Füßen und Ballenfehlstellung (Hallux valgus) kombiniert.

Als nicht operative Therapie (konservative Therapie) kommen in Frage:

  • Nachtschienen, Zügelverbände
  • Zehengymnastik und Einlagenverordnung
  • Druckschutzorthesen und entsprechende Schuhzurichtungen zur Behandlung der Druckstellen

Diese Hilfsmittel helfen die Beschwerden lindern, sie ändern nichts an der Fehlstellung der Zehen. Verschiedene Probleme und ihre chirurgische Behandlung werden unten erläutert.

Mehr unter der Quelle: gesellschaft-fuer-fusschirurgie.de

© 2015 | Dr. med. Joachim Schier + Arndt Lehnen

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